Konzertorganist Rudolf Peter

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Pressestimmen

 


Sonntag, 28. August 2016 - Landau: Kultur Regional
Von Herzen zu Herzen gehend
Uraufführung der „Missa in Honorem Sancti Augustini“ von Rudolf Peter in Landau


Es ist schon etwas Außergewöhnliches, wenn eine neu gegründete Pfarrei ihr erstes Patrozinium mit einer eigens dafür komponierten Messe feiern kann. Diese besondere Gunst der Stunde wurde jetzt den Gottesdienstbesuchern in Heilig Kreuz zuteil. Die Uraufführung der „Missa in Honorem Sancti Augustini“, die der Kirchenmusiker Rudolf Peter für die Kirchengemeinde St. Augustinus in Landau komponierte, wurde zu einem bewegenden und begeisternden Ereignis. Der Applaus nach der gelungenen Premiere kam spontan und von Herzen und füllte den ganzen Raum der Heilig Kreuz Kirche, die seit Jahresbeginn Mittelpunkt von elf Pfarrgemeinden mit ihrem gemeinsam erwählten Patron Sankt Augustinus ist.Der streitbare Heilige, der von 354 bis 430 im heutigen Algerien lebte und über viele Zweifel zum Glauben kam, hatte in diesem ehemaligen Augustinerkloster zwar schon früher eine Heimstatt – eine eigene Messe kam ihm bislang aber noch nie zu Ohren. Das wird sich künftig ändern, denn der Konzertorganist und Chorleiter Rudolf Peter hat dem neuen Schutzpatron eine Messe komponiert, die auch den Sängern und Instrumentalisten der Gesamtpfarrei wie auf den Leib geschneidert ist und sowohl bei den Musikern als auch den Gläubigen begeistert aufgenommen wurde. Ganz im Sinne ihres Autors handelt es sich dabei um sakrale „Gebrauchsmusik“, die anspruchsvoll ist, aber nicht überfordert, und gerade deshalb die Herzen berührt und große Emotionen schürt. Stilistisch einordnen lässt sich diese Missa Brevis für gemischten Chor und kleines Orchester in Salzburger Besetzung zwischen Spätbarock und Frühklassik, mit leicht romantischem Anklang durch sanfte kammermusikalische Wendungen. Eine strahlende Trompetenstimme schenkt feierlichen, aber keineswegs schwülstigen Glanz. In sich charakteristisch und ausdrucksstark gefallen das andachtsvolle Kyrie, das freudig dominierende Gloria, das kurze, aber innige Sanctus, das überaus melodiöse Benedictus und das wehmütige Agnus Dei auch als kompakte harmonische Einheit, die durch vitale Dynamik und bewegte Tempi, kraftvolle Klangfülle und filigrane Nuancen die facettenreiche Auseinandersetzung mit dem Geheimnis des Glaubens widerspiegelt. Die behutsam austarierte Vielstimmigkeit des Chors und die anmutige Leichtigkeit im Austausch mit dem beredten Spiel des Orchesters, atmen eine geistreiche, in ihrem Grundton frohe Spiritualität. Zu ihrer Premiere wurde die „Missa in Honorem Sancti Augustini“, die für nächstes Jahr noch um ein Credo erweitert werden soll, unter der Leitung von Rudolf Peter in voller Besetzung aufgeführt. Die etwa 30 gut disponierten Sängerinnen und Sänger aus allen Augustini-Pfarreien wurden kammermusikalisch einfühlsam begleitet von Orgel (Irmgard Jost), Trompete (Sandro Hirsch), zwei Violinen (Annett Sinnwell, Ljuba Sampijeva), Cello (Barbara Meier) und Kontrabass (Dieter Jurkart). Feierlich umrahmt wurde der Messzyklus von zwei Sätzen der Telemann-Sonate D-Dur für Orgel (Rudolf Peter) und Trompete (Sandro Hirsch). ttg

 


Montag, 13. Juni 2016 - Landau: Kultur Regional - von Dr. Karl-Georg Berg
Es reg(er)t sich
Orgelkonzert „Wie schön leuchtet der Morgenstern“
Der 100. Todestag von Max Reger hat in der Musikwelt keine großen Wellen verursacht. Auch nicht unbedingt in der Region. Aber ein bisschen reg(er)t sich hier doch. Natürlich vor allem bei den Organisten. Gestern Abend gab es in der evangelischen Landauer Stiftskirche ein ungewöhnliches Konzert mit zwei Organisten. Vorgelegt in Landau hatte bereits Konzertorganist Rudolf Peter in der katholischen Augustinerkirche.
Sein Programm stand unter dem Titel „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ und stellte Regers große Fantasie über den Choral von Philipp Nicolai ins den Mittelpunkt des Interesses. In einer überaus spannenden Orgelstunde in der Augustinerkirche stellte Peter dem knapp 20-minütigen Monumentalwerk Stücke von Bach – und als veritable Rarität die Fantasie über eben dieses Kirche Lied aus der Feder des Komponisten, Organisten und Musikwissenschaftlers Heinrich Reimann gegenüber, die eine Art Vorbild für Reger darstellt. Der 1850 in Schlesien geborene und 1906 in Berlin gestorbene Reimann war vor allem in Berlin an der (alten) Philharmonie und der Gedächtniskirche tätig, Freund und Förderer Regers sowie ein wichtiger Interpret der Orgelmusik Bachs. Wie Rudolf Peter in seiner sehr instruktiven Einführung bei seinem Konzert sagte, gibt es bei Reimanns Fantasie sehr freien, eben fantastische, aber eben auch streng-polyphone Partien. Bach war ihm hier eine Quelle der Inspiration. Und so spielte Peter in Landau zunächst Bachs Fantasie und Fuge g-moll BWV 542, die unterschiedliche Satzcharaktere mit großer Klarheit und Prägnanz nachzeichnend. Schon hier faszinierte die Spannung, Intensität und formale Übersicht im Musizieren des Konzertorganisten. Bei Reimanns „Morgenstern“-Fantasie brachte Peter den wild herausfahrenden und zerklüfteten ersten Teil höchst dramatisch zur Wirkung, um dann den leisen Beginn des Chorals wie eine Klangvision aus einer anderen Welt erscheinen zu lassen. Als Beispiel für Bachs kunstvolle und stimmungsvolle Art der musikalischen Ausmalung und Ausdeutung eines Chorals spielte Rudolf Peter als besinnliches Intermezzo zwischen den beiden großen Fantasien „O Mensch bewein dein Sunde groß“ BWV 622. Es folgte das zentrale Werk mit Regers zehnteiliger Fantasie, die fünf Strophen des Liedes umsetzt. Der Organist hatte den Text, so wie ihn Reger benutzt, dankbarer Weise auf dem Programm abgedruckt und dabei den Formverlauf skizziert, so dass das Publikum dem erhabenen Stück gut folgen konnte. Doch noch mehr Klarheit und Überblick vermittelte selbstredend sein Spiel, das von breiter Fülle der Farben und Stimmungen, ausladende Geste und romantischem Ausdruck, aber ebenso von quasi barocker Sprachkraft und schillernder Lebendigkeit war. Die Gliederung der Form und die Kunst der Übergänge waren großartig und exemplarisch. Großer Beifall dankte für ein überaus eindrucksvollen Orgelkonzert.

Die Kritik vom Abschiedskonzert in der Landauer Marienkirche:

Eine Orgel spricht französisch
Grandioses Abschiedskonzert von Rudolf Peter an der Steinmeyer-Orgel in der Landauer Marienkirche

Von Karl Georg Berg
Mit dem dritten und letzten Konzert der Landauer Orgeltage gab Konzertsolist Rudolf Peter zugleich sein Abschiedskonzert in der Marienkirche. Bei Werken der französischen Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts bewies er nicht nur eine innige Kenntnis des Potenzials des herrlichen Instruments, sondern auch eine sagenhafte Gestaltungskunst - und ein kongeniales Gespür für dieses Repertoire. Die Steinmeyer-Orgel ist - sinniger Weise gerade auch im deutsch-französischen Grenzraum angesiedelt - ein Instrument zwischen den Welten, das vom Ideal der deutschen romantischen Orgel und dem der französischen in der Manier Cavaillé-Colls gleichermaßen geprägt ist. Die Orgeln des legendären französischen Orgelbaumeisters mit ihren vielfältigen dynamischen Möglichkeiten und quasi orchestralen Klangfarben ermöglichen ein sozusagen sinfonisch gedachtes Orgelspiel. In den beiden Chorälen Nr. 2 h-moll und Nr. 3 a-moll von César Franck belegte Rudolf Peter auf zwingende Weise, was das bedeutet. Er beschrieb hier jeweils einen großen Spannungsbogen von nie nachlassender Intensität und gleichsam wellenartiger Entfaltung. Er ließ die einzelnen Teile bei aller Unterschiedlichkeit im Charakter organisch erwachsen und ineinander übergehen. Peter bewies dabei eine bestechende Kunst des Übergangs mit dem Sinn für dramatisch aufgeladene Pausen - und natürlich für gewaltig sich erhebende dynamische Steigerungen. Zugleich aber formte er alle Satzteile zu wunderbaren Klangbildern mit weichen, ja samtenen Farben in den lyrischen Teilen und funkelnden Tönen im vollen Tutti der Stimmen. Der Organist gab den Werken plastisches Profil und erhabene Aura. Das gilt auch für das vor den beiden Chorälen gespielte „Heroische Stück” von César Franck, das er in seinem kraftvollen Gestus in betont theatralischer Manier sehr effektvoll musizierte. Auch hier überzeugten sowohl die klare und konsequente Formdisposition des Organisten als auch seine differenzierte Artikulation und Modellierung der Motive. Begonnen hatte das Konzert in der voll besetzten Marienkirche mit Litanies des 29-jährig im Zweiten Weltkrieg gefallenen Jehan Alain. Schon hier ließ Rudolf Peter die Steinmeyer-Orgel wie ein großes Sinfonieorchester erklingen und gab den einzelnen Versen individuelle Prägung - und ausgefeilte Kontur. Bei Maurice Duruflés Prélude et Fugue sur le nom d'Alain, einer ergreifenden Hommage an den Kollegen, zeigte der Organist, wie er mit dem Steinmeyer-Instrument faszinierende Raumklangwirkungen erzeugen kann und eine immense Breite an musikalischen Stimmungen und Ausdruckswerten hervorzurufen weiß.Die drei Charakterstücke von Eugène Gigout hatten dann im wahrsten Sinn des Wortes jeweils eine eigene Farbe und eine sehr deutlich gezeichnete musikalische Physiognomie. Das Scherzo war ein heiter-bewegtes Charakterstück auf der Orgel, die Toccata ein schillerndes Spiel von Klangkaskaden - und Absoute (Absolution) eine Beispiel für klingende theologische Reflexion, die Peter in überaus eindringlicher Weise darlegte. Großer, dankbarer Beifall für Rudolf Peter am Ende eines wahrlich außerordentlichen Orgelkonzerts.

Eine ganze Welt von Orgelklängen
Rudolf Peter spielt in der Landauer Marienkirche
Von Karl-Georg Berg
Die wieder in ihrem alten Glanz erklingende Steinmeyer-Orgel in der Landauer Marienkirche, ein ideales Instrument für romantische und spätromantische Orgelmusik, bedarf eines hoch virtuosen Spielers. Sie hat ihn in Konzertorganist Rudolf Peter in hohem Maße. Doch das mutmaßlich nur noch zwei Mal, denn der exzellente Musiker wurde bei der Wahl eines Dekanatskantors fataler- und unverständlicherweise nicht berücksichtigt.
Gerade das erste seiner drei quasi Abschiedskonzerte im Rahmen der fünften Landauer Orgeltage bewies in der gut besuchten Marienkirche die großartige Kompetenz Rudolf Peters sowohl in spieltechnischer als auch in interpretatorischer Hinsicht. Es ist vor diesem Hintergrund erst recht völlig unbegreiflich, dass dieses eminente künstlerische Potenzial die Entscheider in Speyer so dermaßen unbeeindruckt ließ. Ein Instrument dieser Güte braucht einen Organisten, der ihm gerecht wird und seine Möglichkeiten auszunutzen weiß. Wenn der sich, wie Rudolf Peter, bei der Renovierung der Orgel und Wiederherstellung des originalen Klangs in hohem Maße engagiert und mitwirkt, ist das noch mehr von Vorteil. Das Konzert am Sonntag zeigte in überaus eindrucksvoller Weise seine intime Kenntnis der Orgel und ihrer Klangwelten – und das nicht nur bei den beiden großen romantischen Sonaten von August Gottfried Ritter und Alexandre Guilmant, die das Programm einrahmten. Die drei kleinen Stücke des Barockmeisters Domenico Zipoli spielte Peter in berückend leuchtenden und passenden Farben, dazu wundervoll perlend in der Diktion. Der Organist demonstrierte dabei nachhaltig, dass auch ein barocker Ton auf diesem Instrument hervorzurufen ist. Die beiden späten Choralvorspiele von Brahms aus op. 122, „Schmücke Dich, du liebe Seele“ und „Es ist ein Ros entsprungen“, musizierte Rudolf Peter mit zarter Innigkeit und ungemein gesanglich. Die weichen und cantablen Register kamen hier aufs Schönste zur Wirkung. Eröffnet wurde das Konzert mit der Franz Liszt gewidmeten großen a-Moll Sonate von August Gottfried Ritter, die in einem Satz alle Charaktere eines Sonatenzyklus einschließt. Rudolf Peter spielte sie mit großer formaler Übersicht, nie nachlassender Spannung vom ersten bis zum letzten Takt und einer in allen Teilen einprägsamen und schlüssigen Klanggestaltung. Von der mitreißenden Brillanz seines Spiels gar nicht zu reden. Die gleichsam orchestralen und sinfonischen Züge des Werks entfaltete der Organist optimal, indem er Streicher- und Bläserstimmen ideal ins Verhältnis zueinander setzte und die ganze dynamischen und klangfarbliche Bandbreite der Orgel ausreizte. Gleiches gilt für Rudolf Peters nicht weniger als kongeniale Wiedergabe der sechssätzigen siebenten Sonate in F-Dur des französischen Spätromantikers Alexandre Guilmant. Die Nähe der Steinmeyer-Orgel in der Marienkirche zum damals in Frankreich prägenden Typus der Cavaillé-Coll-Orgel trug dank des idiomatischen Spiels von Peter reife Früchte. Besonders gelungen waren hier der Einsatz des Schwellwerks und die Raumklangwirkungen beim Einsatz der aus weiter Ferne tönenden und hinten in der Orgel eingebauten Register. Eine ganze Welt an Orgelklängen, die von dem vollen Einsatz der Stimmen in den Ecksätzen und dem sinnfälliger Weise „Grand Choeur“ überschriebenen vierten Satz über das anmutige, scherzoartigen Intermezzo bis zu den lyrischen und gesanglichen Teilen reichte, tat sich vor einer tief beeindruckten Hörerschaft auf. Diese spendete wahrhaft begeisterten Beifall.

Rheinpfalz, 24. Januar 2012

 

Mit Leichtigkeit und Eleganz
Organist Rudolf Peter in der Speyerer Gedächtniskirche
von juliane sauerbeck
Im Rahmen der „Geistlichen Abendmusik" am Samstag in der Speyerer Gedächtniskirche gab der Landauer Organist Rudolf Peter ein begeistert aufgenommenes Konzert an der Kleuker-Orgel.
Erhabene Schlichtheit prägte die Wiedergabe von Johann Sebastian Bachs Phantasie und Fuge g-Moll, mit der Peter sein Programm eröffnete. Dramatisch gestaltete er die Kadenz am Ende der Phantasie, der er in gemessenem Tempo die Fuge folgen ließ. Hier gefiel besonders die Sorgfalt in der Artikulation, mit der es Peter gelang, die kontrapunktische Faktur so profiliert herauszuarbeiten, dass im Gesamteindruck die Einzelstimmen zu einem harmonisch ausgewogenen Relief zusammenfanden.
Alle Möglichkeiten der großen Orgel waren in Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite, in einer Bearbeitung von Brockschmidt, gefragt. Klangwelten tun sich da auf - vielgestaltig wie die Charaktere des gleichnamigen Schauspiels von Ibsen. Peter kennt sie alle und versteht es meisterlich, sie ins rechte Licht zu rücken: den Zauber der „Morgenstimmung", die hintergründige Raffiniertheit von „Anitras Tanz", die ungekünstelte Schlichtheit von „Solveigs Lied" und besonders die polternde Wucht von „In der Halle des Bergkönigs". Hier sorgte sukzessives Hinzutreten von Registern, mit einem ausgedehnten Accelerando kombiniert, für den rechten Ton.
Mit großer Leichtigkeit und Eleganz das genaue Gegenteil zur archaischen Aura des Bergkönigs, zeigte der „Arabische Tanz" die Spannweite von Peters gestalterischem Können, ehe der international erfolgreiche Konzertsolist mit den virtuosen chromatischen Läufen in „Peer Gynts Heimkehr" auch den Beweis für seine stupende Fingerfertigkeit erbrachte.
„Franz Liszt gewidmet" - so ist August Gottfried Ritters dritte Sonate, a-Moll, untertitelt. Man muss kein Kenner sein, um sich ausrechnen zu können, dass dieses Werk einige Ansprüche an seinen Interpreten stellt. Peter meisterte die technischen Vertracktheiten mit geradezu beiläufiger Routiniertheit und krönte seine Darbietungen mit diesem überaus reizvollen Stück romantischer Orgelliteratur. Insbesondere die furiose Variationenserie über einen Cantus firmus bestach durch die Stringenz und Logik ihrer Entwicklung. Ein langsamer Abschnitt leitete zum triumphal rauschenden Schluss über, den Peter wieder mit äußerster rhythmischer Präzision und klanglich transparent gestaltete. Dem begeisterten Applaus ließ der Kirchenmusiker bereitwillig eine Zugabe folgen, in der nochmals die volle Klangpracht der Orgel zur Entfaltung kam.

Rheinpfalz, 20. Juli 2009

 

Sein großes musikalisches Können konnte der Organist Rudolf Peter an Orgelwerken von David (Toccata und Fuge f-Moll) und Bach (Fantasie und Fuge g-Moll, BWV 542) zeigen. Gemeinsam mit dem Geiger Lukas David interpretierte er außerdem die kantige Sonate für Violine und Orgel op. 75, die zwei Jahre vor dem Tod Johann Nepomuk Davids entstand.

BNN 22.10.2008

 

Die Toccata und Fuge E-Dur von Johann Ludwig Krebs eröffneten das Konzert. Geradezu charismatische Größe verströmte die Toccata mit ihrer festlichen Brillanz ...
Ruhig, ausgeglichen und mit ausgeprägter Empfindsamkeit spielte Peter den Choral "Vater unser im Himmelreich" von Georg Böhm.
An ganz unterschiedlichen Kompositionen (...) demonstrierte Peter das reichhaltige Klangspektrum (...) und formte aus den zur Verfügung stehenden Klangfarben nicht nur wahre musikalische Kleinodien, sondern gab den Werken "stilechte" Dimensionen.

Rheinpfalz, 31.08.2006

 

Der Konzertsolist verstand es, durch die Wahl der Stücke und sein ausgezeichnetes Spiel die unterschiedlichen Klangfarben der 23 Register der "Königin der Orgel" zur Geltung zu bringen.
Vom Münchner Organisten Joseph Rheinberger stammte die "Cantilene" aus der 11. Orgelsonate, deren meditativer Charakter wunderbar zum Ausdruck kam.

Badische Neueste Nachrichten, 29.03.2006

 

Die Loffenauer konnten sich davon überzeugen, mit welch spielerischer Leichtigkeit der Organist (...) die Orgel zu spielen in der Lage ist.
Peter zelebrierte auf der Orgel ein Spektrum, das den Fachmann verzückt nach Hause gehen ließ...

Badisches Tageblatt, 28.03.2006

 

Was den dreißigjährigen (...) besonders auszeichnet, ist seine technische Souveränität und sein Gefühl für harmonische Klangverschmelzung. Außerdem faszinieren seine farbige, wohldurchdachte Registrierkunst und die zuweilen raffinierten dynamischen Abstufungen innerhalb eines Werkes.
Akribisch genau spielte Peter auf der Chororgel die Sonate A-Dur von Mendelssohn Bartholdy. In dem orchestralen, vollgriffigen ersten Satz war jeder einzelne Ton exakt wahrnehmbar.

Rheinpfalz, 19.02.2005

 

Rudolf Peter schloß sein Programm mit einer wahren Kostabarkeit ab, den "Trois Danses" (...von) Jehan Alain. Dieses (...) hochvirtuose Werk war vom Interpreten sowohl verstanden als auch tief erfühlt. Für die mit Freude, Trauer und Tanz überschriebenen Tanzsätze erreichte der Organist dank brillanter Hand- und Fußtechnik sowie ausgeprägten Klangsinns eine faszinierend farbige, eindringliche Darstellung, die von den Hörern entsprechend aufgenommen wurde.

Badische Neueste Nachrichten, 17.02.2005

 

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